Kleines Filetsteak aus dem Meer: Die Jakobsmuschel

Jakobsmuschel Foto: Pixabay

Jakobsmuscheln sind ein Gedicht. Sie zählen zu der Familie der Kammmuscheln. Es gibt von ihnen circa 300 (!) verschiedene Arten. Die Jokobsmuschel, die Coquille Saint-Jacques wie die Franzosen sie nennen, ist eine der größten Muscheln, die man essen kann und kommt überwiegend im Atlantik vor. An der bei uns heimischen Fischtheke im gehobenen Lebensmittelhandel findet man häufigst entweder Jakobsmuscheln aus Schottland oder aus Kanada.Es gibt sie auch tiefgefroren.

Manchmal ist noch der Corail an der Jakobsmuschel dran. Corail ist französisch für Koralle und ist der Rogen oder der Rogensack der Jakobsmuschel, den man ebenfalls verzehren kann.

Gegessen wird sie gern gegart oder von beiden Seiten in Butter kurz und heiss angebraten; wenige Minuten von jeder Seite.

Von der Konsistenz her ist sie bißfest, ein wenig wie Nudeln noch einen Tick vor al dente. Vom Geschmack her wechselt sie den geschmack, je länger man sie im Mund hat. Von nussig, etwas süßlich bis schwach salzig. Sehr lecker. Wird auch gerne in Salaten oder Suppen gegessen. Zum Beispiel: Thai-Curry-Suppe mit Zitronengras und gebratener Jakobsmuschel. Ein Gedicht.