Ganz schön gepfeffert

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Wie beim Salz gibt es auch bei Pfeffer viele verschiedene Sorten unterschiedlich in Aroma, Schärfe und Geschmack. Die Auswahl an Pfeffersorten ist extrem. Scharf, mild, fruchtig, scharf-bitter oder süßlich-salzig. Zu den Basic-Pfeffern gehört schwarzer Pfeffer, der wohl am bekanntesten ist. Auch der grüne, weiße und rote Pfeffer gehören zu den einfachen und geschmackvollen Pfeffersorten. Schwarzer Pfeffer ist von seiner Intensität gut verträglich, wohingegen grüner Pfeffer als eher dezent und mild bezeichnet werden kann. Weißer Pfeffer ist wieder kräftig und scharfer. Roter Pfeffer ist mild und etwas süßlich.

Welcher Pfeffer zu welchem Gericht?

Hier gibt es gar kein Allgemein-Rezept, da jeder Pfeffer einem Gericht einen anderen Charakter verleiht. Grundsätzlich sollte man Pfeffer frisch und grob gemahlen an sein Gericht geben, damit sich das Aroma direkt am Gaumen entfalten kann. So kann man fast jeden Pfeffer zu jedem Gericht nehmen, es verleiht ihm immer eine unterschieldiche Note und !!! Achtung !!! eine unterschiedliche Schärfe.

Kenner lieben manche Pfeffer-Spezialitäten für spezielle Gerichte. Indische Curry-Gerichte oder persische Safran-Gerichte werden oft mit fruchtigen Pfefferarten wie z. B. der Tasmanische Pfeffer köstlich geschmacklich abgerundet. Grillfans mögen intensive Pfeffersorten. Experimentierfreudige Gaumen verwenden auch mal einen zimtigen Pfeffer mit ordentlich Schärfe oder einen leicht bitteren Kubebenpfeffer, ebenfalls recht scharf.

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Im Web gibt es spezielle Online-Shops, die eine große Auswahl an Pfeffer bieten, immer mit Beschreibung zu Aroma und Schärfegrad. Manche bieten auch eine Auswahl an Pfeffersorten zum Ausprobieren. Übertreiben Sie es aber mit Ihrer Leidenschaft zu Pfeffer nicht zu sehr. Nicht, dass Ihre Partnerin irgendwann mal sagt, dass Sie dorthin gehen sollen, wo der Pfeffer wächst.