Der Jeans-Macher aus Deutschland: Levi Strauss

Der Jeans-Macher aus Deutschland: Levi Strauss
Der Jeans-Macher aus Deutschland: Levi Strauss

Der Jeans-Macher aus Deutschland: Levi Strauss wurde 1829 als Sohn jüdischer Eltern in Buttenheim bei Bamberg in Oberfranken  geboren; eigentlich als Löb Strauß. Er war ein deutsch-amerikanischer Industrieller und gilt gemeinsam seinem Geschäftspartner Jacob Davis als der Erfinder der Jeans.

Nach dem Tod des Vaters wanderte er zusammen mit seiner Mutter und seinen zwei Schwestern in die USA aus, als er 16 Jahre alt war. Sie folgten den beiden älteren Brüdern nach New York, die bereits vorher ausgewandert waren und in New York bereits im Textilhandel tätig waren. Seit Auswanderung in die USA nannte Strauss sich Levi. Er erwarb die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und war im Textilhandel der Brüder tätig.

Zu damaliger Zeit verbreiteten sich die Nachrichten von Goldfunden von der amerikanischen Westküste an die Ostküste und gelangten somit bis nach New York. Im Jahr 1853 folgte Levi dem Goldrausch und zog nach San Francisco, der damals größten Metropole an der Ostküste. Zusammen mit Bruder Louis und ihrem Schwager gründete er in San Francisco einen Handel für Stoffe und Kurzwaren. Man verkaufte die Waren nicht nur in San Francisco, sondern hausierend auch vor Ort bei den Goldgräbern. Recht schnell erkannte Levi den Bedarf der Goldgräber an strapazierfähigen Hosen für die tägliche Arbeit des Goldschürfens als Goldgräber. Den Goldgräbern eine robuste, reißfeste und strapazierfähige Hose zu bieten, die allerhand aushielt, deren Nähte strapazierfähiger als bei herkömmlichen Hosen waren und deren Taschen man mit allerlei vollstopfen konnte, was man beim Daily Business als Goldgräber so brauchte – diese Idee entwickelte sich recht schnell.

Irgendwann Ende 1870 kam Jacob Davis, ein aus Riga stammender Schneider, auf die Idee, die Hosentaschen-Ecken und das untere Ende des Hosenlatz’ mit Nieten von Pferdezaumzeug zu verstärken. Um die Patentierung dieses Verfahrens zu finanzieren, wandte er sich an Levi Strauss, der sein Lieferant für Stoffe war. Levi unterstützte Davis’ Vorhaben und erhielt so mit Davis gemeinsam 1873 das entsprechende Patent. Die vernieteten Overalls stießen auf riesige Nachfrage, so dass 10 Jahre später bereits 535 Angestellte das Unternehmen zählte.

1902 verstarb Levi Strauss 73-jährig unerwartet in seinem Haus in San Francisco. Die Firma Levi Strauss & Company hinterließ er seinen vier Neffen, da er selbst kinderlos blieb. Aus dem Unternehmen entwickelte sich im Laufe der Zeit ein internationaler Konzern mit über 14.000 Beschäftigten und über 4 Milliarden Dollar Jahresumsatz (2017; Quelle: Wikipedia).

Übrigens: Die Bezeichnung “501” für eines der erfolgreichsten Jeans-Modelle von Levis bezieht sich auf die Patentnummer 501. Der Begriff “Jeans” entstand übrigens erst in den 1960er Jahren.

 

 

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