So schön (und) italienisch: Cinque Terre

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Eine der schönsten Autorouten Europas ist die Küstenstraße zwischen Portofino und La Spezia und genau dort erreicht man auch die fünf Dörfer, die Cinque Terre bilden. Corniglia, Manarola, Monterosso al Mare, Riomaggiore und Vernezza. Verlieben tut man sich dort auf jeden Fall, und zwar in die Location selber. Die Cinque Terre wurde 1998 in das UNESCO Welterbe aufgenommen. Die steilen, terrassenförmigen Weinhänge, die oberhalb der Dörfer liegen, sollen geschützt und für die Ewigkeit erhalten werden. Die ligurische Riviera gehört zu den schönsten Küstenlandschaften der Welt und die fünf Dörfer sind einen genaueren Blick wert.

Monterosso

Es ist das nördlichste und größte Dorf der Cinque Terre. Man findet hier viele Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und durch die Vielzahl an Hotels und den einzigen Badstrand der Cinque Terre ist es gerade bei Touristen sehr beliebt. Die Ortschaft ist geteilt. In den alten Ortskern und den modernen Teil mit dem Strand Fegina. Im modernen Teil finden sich auch die meisten Hotels, während die Altstadt in einer kleinen Bucht, hinter dem Tunnel liegt. Diese wird dominiert von den Überresten der Burg und hier finden sich die engen Gassen, die auch “Carruggi” genannt werden. Eine Besichtigung der Kirche San Giovanni Battista lohnt sich ebenfalls, wenn man in dieser Gegend unterwegs ist.

Vernazza

Farbenprächtige Häuser, die in Felsen gebaut sind ergeben ein buntes Mosaik und machen Vernazza zum schönsten Dorf der Cinque Terre. So bunt wie die Häuser sind auch die, in den Gassen gestapelten, Fischerboote. Am malerischen Hafen befindet sich eine Angelstelle und ein kleiner Badestrand, wo Einheimische wie auch Touristen zum Baden gehen können. Ebenso farbenfroh sind die Fischerboote, die in den Gassen gestapelt werden müssen. Vernazza verfügt über einen malerischen Hafen, in dem die Einheimischen und Touristen gerne baden.

Die kleine Piazza am Meer mit den typisch ligurischen Häusern faszinieren und verursachen einfach ein Glücksgefühl und vermitteln pure Entspannung. Am Hafen von Vernazza gibt es einen kleinen Sandstrand zum Baden und eine Anlegestelle für die Ausflugsboote, die regelmäßig die Orte der Cinque Terre und Portovenere verbinden. Da Vernazza im Herzen der Cinque Terre liegt, ist es der perfekte Ausgangspunkt für begeisterte Wanderer. Von diesem Ort aus erreicht man alle Wanderwege, die am Meer entlang gehen und auch durch den Nationalpark der Cinque Terre führen. Die schönsten Wanderwege sind von Vernazza – Corniglia und Vernazza – Monterosso. Festes und gutes Schuhwerk ist notwendig und es empfiehlt sich die Cinque Terre Card zu kaufen, denn mit dieser darf man alle Wanderwege nutzen und zudem auch unbegrenzt Zugfahren.

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Corniglia

Dieser Ort ist der einzige, der nicht direkt am Meer liegt, sondern auf einem Felsen und das 100 Meter über dem Wasserspiegel. Der Panoramablick über das Meer ist einmalig und nirgendwo in den anderen Ortschaften kann man so gut entspannen, denn in Corniglia gibt es nur wenige Touristen und wenige Bars und Privatquartiere. Für Ruhe suchende Menschen ist es ein optimaler Ort. Hotels sucht man hier allerdings vergeblich. Lediglich kann man hier nur eine größere Anzahl an Privatzimmern finden wie auch B&B und einige Ferienwohnungen.

Schon immer wurde hier der typische weiße Wein angebaut, der sich bereits in der römischen Zeit höchster Beliebtheit erfreute.

Manarola

Das kleine Dörfchen hat viele pastellfarbene Häuser wie auch kleine Gassen und einen kleinen Hafen mit Fischerbooten. Weiter findet man hier viele Restaurants mit lokalen Pasta- und Fischspezialitäten. Die Einheimischen haben jeden Meter im schmalen Tal von Manarola genutzt. So findet man hier Häuser, die seltsam verschachtelt über- und nebeneinanderstehen.

Von der Hauptstraße führen links und rechts Treppenstufen die Hänge hinauf. Lange galt Manarola als Malerort. Renato Birolli, einer der bedeutendsten italienischen Maler des 20. Jahrhunderts hatte hier gearbeitet.

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Riomaggiore

Das östlichste Dorf der Cinque Terre hat eine mittelalterliche Struktur. Bedingt durch die eng nebeneinander stehenden und bekannten Turmhäuser, die bis zu vier Stockwerke hoch sein können. Auch sind sie in den typischen ligurischen Farben bemalt. Entlang der aufwärts führenden Straße spielt das Leben. Hier finden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants.

Der Hafen zeigt ein Bild von sich auftürmenden, sich gegeneinander schiebenden Hausfassaden in bunten Farben. Eine kleine Badebucht mit großen Kieselsteinen lädt zum Spazieren ein, doch auch hier ist gutes und festes Schuhwerk ein Muss, da die groben Kieseln auch verletzen können.

Fazit:

Die fünf Dörfer, die Cinque Terre bilden, sollten als Urlaubsziel auf keiner

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